• Im Rahmen der ZKK Talks 2026 kommen Anna-Verena Nosthoff und Felix Maschewski mit Roland Meyer ins Gespräch über das neu erschienene Buch «Kybernetik und Kritik. Eine Theorie digitaler Regierungskunst» von Anna-Verena Nosthoff. Darin zeichnet Anna-Verena Nosthoff ein umfassendes Panorama der Kybernetisierung der datafizierten Gegenwartsgesellschaft – von den ersten Prämissen der »Wissenschaft von Kommunikation und Kontrolle« […]


  • Wichtig: Der Vortrag fällt aus Krankheitsgründen leider aus. Toni-Areal, Hörsaal 1, Ebene 3, Pfingstweidstrasse 96, Zürich ‹Digitalisierung› ist in aller Munde: Ihre mangelhafte Umsetzung wird ebenso angemahnt, wie vor ihren Folgen gewarnt wird. Das neue Buch von Daniel Martin Feige zeigt, dass die mit der Digitalisierung verbundenen Technologien weder neutrale noch unschuldige Mittel zu beliebigen […]


  • Angesichts der Flut KI-generierter Bilder und Videos in den sozialen Medien mehren sich die Warnungen vor Manipulation und Desinformation. Manche sehen mit dem sogenannten «AI Slop» gar das «Ende der Wahrheit» gekommen. Solche Warnungen sind dabei nicht neu. Bereits in den 1990er Jahren wurde angesichts von Photoshop, Digitalkameras und computeranimierten Sauriern in Hollywood-Blockbustern wortmächtig darüber […]


  • Location: Senatssaal HU Berlin, Unter den Linden 6, 10117 Berlin. This roundtable invites a critical conversation about AI as a social and cultural phenomenon—one that cannot be separated from the economic, political, and ecological conditions that produced it. We will discuss how large language models, image generators, prediction tools, and algorithmic systems are not only […]


  • Der neue Faschismus ist digital. Auf digitalen Plattformen verbreiten rechte Accounts massenhaft KI-generierte Propaganda, im Silicon Valley kursieren neoreaktionäre Ideologien, die demokratische Prozesse durch automatisierte Herrschaft ersetzen wollen, und KI-Konzerne greifen unverhohlen nach politischer Macht, um ihre Interessen weltweit durchzusetzen. Die neuen digitalen Technologien, das wird immer deutlicher, sind politisch keineswegs neutral. Ausgehend von dieser […]


  • Vortrag von Dr. Kathrin Trattner im Rahmen der Tagung: «Aushandlungen medialer Familienleitbilder. Familie, Religion und Film», organisiert vom Lehrstuhl für Religionswissenschaft und Religionsgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München. «Der Wunsch der Millennials, als selbstbewusste Girlbosses die Karriereleiter zu erklimmen, scheint einer neuen Generation junger Frauen gewichen zu sein: Sogenannte Tradwives romantisieren auf Plattformen wie TikTok weibliche […]


  • Im BR2 Kultur-Update berichtet Brückenprofessor Roland Meyer, was er der exzessiven Memeproduktion im Kontext der Entführung des venezolanischen Präsidenten entnimmt. Die Folge kann hier nachgehört werden.


  • In her book, Kathrin Trattner provides a systematic framework for a comparative and intersectional analysis of enemies in first-person military shooter games. Integrating theories and methods from game studies, cultural studies, and religious studies, the book introduces the concept of “ludic othering.” By applying the concept to a variety of military shooters produced during the […]


  • Im Gespräch mit Johannes und Maria vom Newsletter «Wie Rechte reden» analysiert Roland Meyer, warum KI-Bildgeneratoren keineswegs neutrale Werkzeuge sind, sondern bestehende Klischees, nostalgische Bildwelten und ideologische Muster verstärken – und damit zu faschistischen Wunschmaschinen werden. Das volle Gespräch kann hier gelesen und gehört werden.


  • New paper by Dr. Kathrin Trattner now out in eludamos. The paper investigates how players engage with and reflect on the construction of the nation and its place in history in the turn-based strategy game series Civilization (1991­–2025). The Civilization series has been studied extensively concerning portrayals of history and nationhood within the games, mainly through their rule systems. […]


  • In seinem Artikel im nd widmet sich Roland Meyer dem Phänomen der «Slopaganda» als Ästhetik der Trump-Ära und als Produkt des Plattformkapitalismus. Dabei wirft er auch die Frage auf, ob der Kitsch-Vorwurf gegenüber KI-generierten Bildern nicht selbst problematisch ist, da er veraltete und elitäre Formen der sozialen Distinktion markiert. Den Artikel hier lesen.


  • Location: Museum für Gestaltung, Ausstellungsstrasse 60, 8005 Zürich Artificial intelligence and digital technologies are changing how we see, experience – and understand things in museums. Moderated by Sophie Grossmann, co-curator of the exhibition Museum of the Future – 17 digitale Experimente, the conversation explores the question of what these technological developments mean for museums, collections and […]


  • Für das Hochschulmagazin Zett der Zürcher Hochschule der Künste hat Roland Meyer einen kurzen Essay zu Synthetischen Archiven beigetragen. Da Generative Künstliche Intelligenz (KI) grundlegend auf die Vergangenheit angewiesen, wird es dringlich, ihr Verhältnis zu historischen Bildern und Daten zu hinterfragen – mit besonderem Fokus auf die blinden Flecken.


  • Im Interview mit Felix Schmale für den Newsletter «Bilderuniversium» spricht Roland Meyer darüber, wie KI-Bilder unsere Vorstellung von Wahrheit, Zeit und Bildkultur beeinflussen. Im Zentrum des Newsletters «Bilderuniversium» steht die Auseinandersetzung mit der Frage, wie visuelle Medien historische, kulturelle, soziale und ökonomische Strukturen beeinflussen, reflektieren oder transformieren.  Hier kann der Newsletter nachgelesen werden.


  • Veranstaltungsort: Neubad Luzern, Bireggstrasse 36, 6003 Luzern Wenn etwas wirklich neu ist an den autoritären Entwicklungen, dann sind es die digitale Propaganda und ihre Förderung durch die Techkonzerne aus dem Silicon Valley. Maia Arson Crimew, anarchistische Hackerin, Rahel Estermann, grüne Digitalpolitikerin, und Medienwissenschafter Roland Meyer («Bilder unter Verdacht») diskutieren darüber, wie die Macht der Techkonzerne die Wahrnehmung verändert […]


  • AI image generators such as Midjourney, Dall-E or Stable Diffusion are able to perfectly simulate the appearance of photographic images, but they are no longer part of the history of optical media. Unlike photography, AI does not capture light to record images of the world, not even a simulated one, but analyses recurring patterns in […]


  • Veranstaltungsort: Hörsaal KOL-H-312, Rämistrasse 71, 8001 Zürich Im Rahmen der Ringvorlesung «Kulturanalyse jetzt!» wird Kathrin Trattner am 27. November 2025 von 18:15 bis 20:00 zu Rechtsextremismus und Gaming vortragen. «Kulturanalyse jetzt!» Was ist jetzt? Wie ist es dazu gekommen? Und was ist im Kommen? Diese Fragen stehen im Zentrum der Ring­vorlesung «Kulturanalyse jetzt!». Die Beiträge […]


  • In den gegenwärtigen Culture Wars wird nicht nur um Argumente gerungen, sondern auch um die politische Einbildungskraft. Es kursieren fantastische Erzählungen im Alltag – Deep State, Kathedrale, Chemtrails, Reptiloide, Wettermaschinen, hohle Erde –, die sich auf den ersten Blick kaum von literarischer Science-Fiction und Fantasy unterscheiden und dennoch einen Anspruch auf Wahrheit und Realismus erheben. […]


  • In seinem Text im neu erschienenen Band «Generativität» der Reihe Begriffe des digitalen Bildes befasst sich Prof. Dr. Roland Meyer mit der Ästhetik KI-generierter Bilder und verortet sie über das Konzept des «Plattformrealismus» in einer breiteren Geschichte generischer Bildlichkeit und den infrastrukturellen Bedingungen des gegenwärtigen Plattformkapitalismus. Hier im Open Access lesen. Bibliographische Angabe: Meyer, Roland (2025): Plattformrealismus. Eine Ästhetik des Generischen. In: Bruhn, […]


  • In seinem Text im neu erschienenen Band «Ähnlichkeit» der Reihe Begriffe des digitalen Bildes zeichnet Prof. Dr. Roland Meyer von Lavaters Physiognomik und Galtons Kompositporträts bis zu heutigen Systemen der algorithmischen Mustererkennung eine «Genealogie der Operationalisierung der Ähnlichkeit» nach. Hier im Open Access lesen. Bibliographische Angabe: Meyer, Roland (2025): Nachbarn und Verwandte. Zur Operationalisierung der Ähnlichkeit. In: Kohle, Hubertus und Schneider, […]


  • Zeitgenössische vernetzte Bildkulturen können nicht außerhalb des Plattformkapitalismus verstanden werden. Die Produktion, Verbreitung und Rezeption vernetzter visueller Medien wird heute weitgehend von den algorithmischen Infrastrukturen, Unternehmenspolitiken und Geschäftsmodellen digitaler Plattformen ermöglicht, gesteuert und kontrolliert. Und im Zentrum der Plattformarchitekturen steht die Quantifizierung, Bewertung und Monetarisierung von Reaktionen - was immer uns online begegnet, soll unsere Reaktionen auslösen, und unsere Reaktionsmuster wiederum treiben die visuellen Ökonomien des Plattformkapitalismus an. […]


  • As part of the lecture series «Gemeinsinn. Zur Zukunft der Kunsthochschule», two professors or lecturers from different departments jointly give a lecture: What makes the arts, design, their theories, and their teaching special? And what answers do they have to the pressing questions of our time? 24.09. | 06-07:30 pm | Roland Meyer & Judith […]


  • Der Historiker Felix K. Maier nutzt eine selbst entwickelte KI, um sich ein lebendiges Bild vom alten Rom zu machen. Der Kulturwissenschaftler Roland Meyer analysiert, wie mit KI-Bildgeneratoren online alternative Geschichtsbilder produziert werden und weshalb diese bei der politischen Rechten besonders Anklang finden. Im Talk im Turm diskutieren Felix Maier und Roland Meyer mit den […]


  • Historische Archive waren schon immer umkämpfte Orte. Welche Spuren der Geschichte institutionell bewahrt werden und wessen Erinnerungen Eingang in das kollektive Gedächtnis finden, das waren und sind hochpolitische Fragen. In diesem Sinne war die Digitalisierung von Archivbeständen, wie sie seit den 1990er Jahren in grossem Massstab vorangetrieben wurde, nicht allein mit dem Versprechen eines niedrigschwelligen […]


  • Für den digitalen Guide der Ausstellung «Museum of the Future – 17 digitale Experimente» des Museums für Gestaltung in Zürich hat Prof. Dr. Roland Meyer einen Beitrag zur Bedeutung von sogenannter «Künstlicher Intelligenz» (KI) im Museumskontext eingesprochen, bei dem er hervorhebt dass KI als Zukunftstechnologie vermarktet wird, doch zunächst eine neue Art des Zugriffs auf […]


  • In den letzten Jahrzehnten haben Museen, Archive und andere GLAM-Institutionen riesige Datenmengen produziert: virtuelle Sammlungen von Datenobjekten, die in ihrer digitalen Materialität weitgehend unsichtbar bleiben und nur über visuelle Schnittstellen sichtbar, zugänglich und nutzbar werden. Wie virtuelle Sammlungen […]


  • In diesem neuen Artikel auf der Seite der Universität Zürich portraitiert Roger Nickl Prof. Dr. Roland Meyer und seine Forschung im Rahmen der Brückenprofessur Digitale Kulturen und Künste […]


  • Im Rahmen des PhD Workshop «Algorithmic Vision» konnten sich Doktorierende der Universität Zürich und der Universität Lausanne tiefergehend mit die Forschung von Antonio Somaini auseinandersetzen, und die von ihm ko-kuratierte Ausstellung «Le monde selon l’IA» im Jeu de Paume in Paris besuchen. Mehr Informationen […]


  • Antonio Somainis Forschung in den Bereichen Filmwissenschaft, visuelle Kultur und Medientheorie verfolgt einen zweigleisigen Ansatz. Einerseits untersucht er die Theorien der 1920er und 1930er Jahre, die er mit Fragen zeitgenössischer Film-, Bild- und Medientheorie in Verbindung bringt; andererseits fokussiert er sich auf die visuelle Kultur der Gegenwart und forscht zu […]


  • Die Massendigitalisierung von Museumssammlungen hat Räume der Bild-aggregation im globalem Massstab geschaffen: Musealisierte Artefakte werden zu schwerelos im virtuellen Raum schwebenden Datenpunkten, die sich zu navigierbaren Landschaften formen und latente Beziehungen sichtbar machen sollen. […]


  • Der digitale Faschismus liebt generative KI: Trump wie Musk teilen massenhaft KI-generierte Bilder und Videos auf ihren Plattformen, und auch die AfD hat schon lange den Nutzen von Midjourney & Co. für den Wahlkampf erkannt. Das ist kein Zufall, denn die Technologie ist kein politisch neutrales Werkzeug […]


  • Die chat-basierten Interfaces generativer KI-Tools stellen einen passiven Modus der Medienproduktion dar. Welche anderen Formen der Interaktion könnten Künstler*innen erproben? In einer Präsentation ausgewählter Werke untersucht der Künstler, Theoretiker und KI-Forscher Eryk Salvaggio Positionen, Gesten und Haltungen gegenüber KI […]


  • Wie beeinflussen die technologiebasierten Lösungen großer Tech-Unternehmen die kontrovers geführte Debatte über eine lebenswerte Zukunft unserer Städte? Und allgemeiner gefragt: Welche Art von städtischem Leben wird in diesen Visionen angestrebt? Gillian Rose spricht über digitalen Solutionismus, die problematischen Versprechen […]


  • Generative KI gilt als Zukunftstechnologie, doch sie verändert auch unseren Blick auf die Vergangenheit: Das digital verfügbar gewordene kulturelle Gedächtnis wird im Zugriff der KI-Konzerne zur Ressource von Datenmustern, die sich massenhaft aufspüren, vergleichen und zu neuen Mustern synthetisieren lassen. Die Suche nach Mustern in grossen Datenmengen […]


  • Neuer Artikel von Roland Meyer in der FAZ: «Unsere Zukunft ist sicher, nur die Vergangenheit ist unvorhersehbar, so lautete ein russischer Witz zu Sowjetzeiten. Wie rasch die Vergangenheit unvorhersehbar wird, lässt sich derzeit in den USA beobachten. Der autoritäre Staatsumbau, den die Trump-Regierung im Schnelldurchlauf vorantreibt, hat nämlich auch den Umgang mit […]


  • Trump als Linebacker, Elon Musk als römischer Gladiator: Wer heute noch auf X unterwegs ist, dem oder der begegnen solche Bilder immer wieder. Im Trump-Lager liebt man Bild-KIs und die satten, hyperrealistischen Heldenbilder, die sie entwerfen. Und nicht nur die Rechtslibertären in den USA, auch die extreme Rechte in Deutschland hat einen Narren gefressen an […]


  • Neuer Artikel von Roland Meyer in der neunten Ausgabe des Transbordeur (in Englisch): With each update, AI image-synthesis models such as DALL-E and Midjourney promise more «realistic» representations. However, as the essay shows, the supposed «reality» they represent is not only heavily biased toward white, Western, male, middle-class aesthetic values and ideological preferences but is also inherently generic.


  • Digitale Medien und Infrastrukturen prägen unseren Alltag. Täglich nutzen wir Apps und Plattformen, interagieren mit Screens, Interfaces und digitalen Agenten, navigieren durch Datenbanken und virtuelle Spielwelten. Dass wir überall und jederzeit nahezu beliebige Mengen digitalen Contents abrufen können, erscheint uns ebenso selbstverständlich wie die Tatsache, dass fast jede unserer Bewegungen digitale Spuren […]


  • Wir leben in einem Zeitalter grassierender Verschwörungstheorien, KI-Deepfakes und weit verbreiteter Online-Propaganda, einer sogenannten ‹Post-Truth World›, in der die Grenzen zwischen Information und Desinformation, Fakt und Fiktion immer schwieriger zu ziehen scheinen. Umso dringlicher scheint die Forderung nach Authentizität und verlässlichen Fakten zu sein, nicht nur im Journalismus und in der Wissenschaft, sondern auch in der Kunst, die […]


  • KI scheitert manchmal an scheinbar einfachen Aufgaben, die nur mit gesundem Menschenverstand zu lösen sind. Die Automatisierung des gesunden Menschenverstandes, eines amorphen, intuitiven Denkens, erweist sich jedoch als so schwierig, dass er als die «dunkle Materie der KI» bezeichnet wurde. In diesem Vortrag wird sich Hito Steyerl auf die Beziehung zwischen KI, Kunst […]


  • 1945 veröffentlicht Vannevar Bush den einflussreichen Essay «As We May Think». Im Computerzeitalter, so Bushs Prognose, werden hierarchische Techniken der Organisation, Adressierung und Verarbeitung von Informationen durch eine flexiblere und assoziative maschinelle Methode ersetzt, die er «Memex» nannte. «Ganz neue Arten von Enzyklopädien werden entstehen […]


  • KI-generierte Bilder sind längst Teil unserer visuellen Alltagskultur geworden. Täglich werden sie millionenfach in sozialen Netzwerken geteilt, begegnen uns auf Zeitschriftencovern, in Galerien und auf Werbeplakaten. Doch war generative KI von Beginn an höchst umstritten. Wo manche von ungeahnten künstlerischen Möglichkeiten schwärmen, warnen andere […]


  • Nicht erst seit den Diskussionen um «Deepfakes» und generative KI stehen digitale Bilder unter Manipulationsverdacht. Während in den 1990er Jahren allerdings jeder digitale Bildbeweis fragwürdig erschien, haben sich mittlerweile pragmatische Antworten durchgesetzt. Ob und wie digitale Bilder tatsächlich manipuliert wurden, lässt sich in vielen Fällen mittels Verfahren der Bildanalyse und der vergleichenden Datenauswertung […]