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veranstaltung
Wie wirken sich Plattformkapitalismus, KI-Hype und Digitalisierungsboom auf unseren Alltag aus? Wie verändern digitale Infrastrukturen Arbeits- und Lebensformen, städtische Räume und Landschaften? Und wie kann eine demokratische Antwort auf die Macht der Plattformen aussehen? Diesen Fragen wird sich das zweitägige ZKK-Symposium «Im Maschinenraum der Cloud» widmen. Es bringt wissenschaftliche, politische und künstlerische Perspektiven ins Gespräch, um neue Zugänge zu diesen zum Teil kaum sichtbaren Entwicklungen zu schaffen und den Raum für demokratisches Handeln zu öffnen. Der Fokus liegt dabei auf Zürich und der Schweiz – denn im Blick auf das Lokale, so die These, werden abstrakte [...]
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veranstaltung
Die Funktion einer Maschine ist, was sie tut. Die digitale Maschine spuckt seit über 20 Jahren regelmäßig und formelhaft Faschismen und Radikalisierung aus. Populismus, Agitation und Hyperreaktion dominieren profitabel die Plattformen und die Politik, begegnen möchte man dieser Transformation mit Faktenchecks und dem Monitoring von Extremisten.Veraltetes Denken, sagt Simon Strick, denn Faschisierung ist eine Grundtendenz digitaler Medien. Neurechte Bewegungen und digitale Plattformen entstanden zeitgleich und haben gemeinsam Politik und Öffentlichkeit zum reaktionären Raum hin umgestaltet. Ein Neudenken von Demokratie und Faschismus unter digitalen Bedingungen ist nötig, denn mediale [...]
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veranstaltung
Die Uhr scheint zu ticken. Wann erkennen wir, dass der Faschismus zurückkehrt – und bleibt dann noch Zeit zu handeln? Die Folgen der kapitalistischen Produktionsweise verschärfen sich und zeigen sich in einer zunehmend sichtbaren Kultur der Härte und der Entwertung von Menschenleben. Zugleich prägt der allgegenwärtige Produktionsdruck längst nicht nur unsere Arbeit, sondern auch unsere Psyche – und er sorgt dafür, dass wir diesem Phänomen als vereinzelte Individuen gegenüberstehen. Umso größer ist die Versuchung, allem gedanklich zu entfliehen, sich in Arbeit oder Hedonismus zu verlieren, statt hinzusehen. Die Konferenz soll Raum bieten, um neue Faschismustheorien, autoritäre Dynamiken, [...]
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veranstaltung
Lars Pinkwart will present at the symposium «Dysphoria Mundi. Making and Breaking World Models», taking place from the 28–29. September 2026 at Ca’ Foscari University of Venice. The symposium is organized by the ERC project AIMODELS in cooperation with Cambridge Digital Humanities and the Machine Visual Culture group at Bibliotheca Hertziana - Max Planck Institute for Art History Rome. The symposium seeks to engage with the promissory ambitions of world models, and the estrangement they produce. Models built to understand, know, and inhabit the world often do not fit the beings that should be living through them. Following Paul B. Preciado, this misfit presents itself as a dysphoria. Rather [...]
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neuigkeit
Zurich-based French media artist Bérénice Serra has joined Collegium Helveticum as an Early-Career Fellow. In her work, she explores how visual cultures function within networked environments, examining how images circulate and become operative across technical, social, and political contexts. In her fellowship project “Watch Your Kids!” (2026–2027), she will explore the politicization of adult-child relationships through digital platforms. Her project is supported by Prof. Dr. Roland Meyer as an Associate Fellow. Berenice Serra (born 1990 in France) is a media artist based in Zurich. Her research draws on the politics of user-generated content, open-source intelligence methods (OSINT), and [...]
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neuigkeit
In der Kolumnen-Serie «DSI Insights» stellt die DSI ihr Fachwissen und ihre Interdisziplinarität zu Themen der digitalen Transformation unter Beweis. In der neuen Ausgabe der Kolumne skizziert Brückenprofessor Prof. Dr. Roland Meyer, wie generative KI den Blick auf Geschichte verändert. KI-generierte «historische» Bilder zeigen dabei weniger Zeugnisse der Vergangenheit, als eine statistisch plausible, ästhetisierte Fiktion nach heutigen Erwartungen, die tatsächlich authentische Dokumente und Aufnahmen zu verdrängen droht. Die Kolumne kann auf den Kommunikationskanälen der Universität Zürich sowie im Branchenmagazin «Inside IT» gelesen werden.
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neuigkeit
In der vierten Episode der Digital-Religions-Sonderedition des Podcasts «Erleuchtung garantiert» spricht Dr. Kathrin Trattner über «Tradwives» und «Kirkification». Was hat Charlie Kirk mit SpongeBob gemeinsam und was ist «Kirkification»? Weshalb sind Mormoninnen auf Social Media so präsent? Und was hat Rohmilch mit erfolgreichen Influencerinnen zu tun? In der vierten und letzten Episode der Digital-Religion(s)-Sonderedition analysiert die Religionswissenschaftlerin Kathrin Trattner den Erfolg von Tradwives auf Social Media und geht darauf ein, inwiefern sie in ihren Idealbildern auf multiplen Fiktionen aufbauen und wie sie gesellschaftliche Entsolidarisierung befördern. Trattner [...]
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lehre
Immer häufiger ist zu hören, den Bildern sei nicht mehr zu trauen. Tatsächlich aber war die Beweiskraft technischer Bilder nie unumstritten. Zwar war bereits in den Anfängen der Fotografie im 19. Jahrhundert klar, dass hier ein völlig neues Mittel der Beweissicherung entstanden war. Doch zugleich wurden Fotografien von Beginn an retuschiert und manipuliert, und was sie tatsächlich zeigen und beweisen konnten, war stets Gegenstand widerstreitender Interpretationen. Unter digitalen Bedingungen hat sich diese Spannung verschärft: Während Smartphones und soziale Medien Aufnahmen von Polizeigewalt, Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen in Echtzeit global zirkulieren lassen, steigern [...]
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lehre
Digitale Plattformen erscheinen allgegenwärtig und unverzichtbar. Wir kommunizieren und informieren uns auf ihnen, streamen Filme, Serien, Podcasts und Musik über sie, kaufen ein, buchen unseren Urlaub und bewegen uns mit ihnen durch die Stadt. Für immer mehr Menschen bestimmen sie auch den Arbeitsalltag. Doch was sind Plattformen überhaupt? Woher kommt ihre Macht, welche Geschäftsmodelle liegen ihnen zugrunde, und wie haben sie unsere digitale Kultur verändert? Welche technischen, sozialen und kulturellen Bedingungen haben den Aufstieg der Plattformkonzerne ermöglicht, und warum erscheint es zunehmend schwieriger, sie einer demokratischen Kontrolle zu unterwerfen? Befinden wir uns im [...]
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neuigkeit
Prof. Dr. Roland Meyer spricht in der ersten Episode der Digital-Religions-Sonderedition des Podcasts «Erleuchtung garantiert» über «KI-Schrott» bzw. «Slopaganda», die Monopolisierung der Macht über Sprache und Bilder und über apokalyptische Bilder in der politischen Propaganda. Es geht um klischierte Schweizer Familien vor dem Matterhorn, die Tech-Konzerne und KI als Symptom und Brandbeschleuniger für Dinge, die ohnehin schon schief laufen. Hier die Podcast-Folge anhören.
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veranstaltung
Seit der Veröffentlichung des KI-Chatbots “ChatGPT” im November 2022 reißt die Debatte über Künstliche Intelligenz nicht ab. Die auf Grundlage statistischer Datenanalysen und wahrscheinlichkeitsbasierter Berechnungen erzeugten Muster, Texte und Bilder berühren immer stärker genuine Arbeitsfelder der Erforschung und Vermittlung von Geschichte. Umso drängender ist die Auseinandersetzung mit Verfahren der generativen und analytischen KI. Vor diesem Hintergrund setzen sich inzwischen vermehrt Gedenkstätten und Einrichtungen der historisch-politischen Bildung mit den Folgen dieser Technologien auseinander. Im Januar 2026 veröffentlichten über 30 Gedenkstätten eine gemeinsame [...]
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veranstaltung
How do digital archives shape the ways we remember? Who decides what remains visible, what gets rewritten, and what disappears? And what happens when generative systems begin to reorganise the past through datasets, statistical models, and platform infrastructures? Reclaiming Data is a symposium and exhibition that brings together artists, researchers, students, and cultural institutions to explore how artificial intelligence, digital archives, and data infrastructures are transforming collective memory. Across two days, the program moves between keynote, screening, workshops, panel discussions, performance, and exhibition, creating a space in which artistic, theoretical, and institutional [...]
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veranstaltung
Curated by Roland Meyer and Antonio Somaini in the context of the exhibition «The World Through AI» showing from June 11 to September 20, 2026 at Schirn Kunsthalle Frankfurt. AI is rapidly and profoundly transforming visual culture and visual politics. So-called “AI slop”—cheaply mass-produced synthetic content—is flooding social media feeds, AI-generated memes have become a new kind of political propaganda spread by official government accounts, and fake historical documents are increasingly indistinguishable from authentic archival records. How do we navigate an online landscape entirely reshaped by deep-learning technologies and generative media? And what role can artistic practice and [...]
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In this episode of the podcast Straight White American Jesus (SWAJ), Annika Brockschmidt and Roland Meyer dissect the unsettling intersection of generative AI, right-wing extremism, and the emerging aesthetics of digital fascism. Roland Meyer breaks down why AI-generated visual culture is uniquely suited for far-right propaganda. Rather than acting as a neutral mirror of reality, these algorithms are structurally nostalgic—relying on past training data to build idealized, hyper-masculine mythologies, clean ethnic landscapes, and weaponized "slopaganda." From American frontier myths to European Islamophobic imagery, Roland Meyer explains how mass-produced, engagement-optimized AI content is [...]
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The Digital Religion Research Award recognizes outstanding and innovative scholars working in the field of Digital Religion studies. Dr. Trattner’s award-winning article — «Between Feminist Solidarity and 'Bible-Verse-Throwers': Catholic Feminist Activists on Social Media and Experiences of Agency» — was published in the Journal of Media, Religion and Digital Culture in 2024, and explores the perceived agency of Catholic feminist activists on social media. Kathrin Trattner will hold an award lecture which is entitled "From Agency to Algorithms and Back Again: Changing Forms of Feminist Activism Against Conservative Christian Gender Norms on Social Media". The lecture will take place on July [...]
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publikation
Zum neuen «Handbuch Rechtsextremismus in Österreich», herausgegeben von Andreas Kranebitter, Isolde Vogel und Bernhard Weidinger, hat Dr. Kathrin Trattner ein Kapitel über «Gaming und digitale Plattformen» beigetragen. Das „Handbuch Rechtsextremismus“ des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes (DÖW) bietet einen umfassenden Überblick über Ideologien, Organisationen, Netzwerke, Strategien und historische Kontinuitäten der extremen Rechten in Österreich und Europa. Das Werk versammelt das Wissen zahlreicher Expert:innen und beleuchtet die vielschichtigen Facetten des Rechtsextremismus – von seinen Wurzeln bis zu aktuellen Entwicklungen, von digitalen Mobilisierungsformen bis [...]
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veranstaltung
Im Rahmen der ZKK Talks 2026 kommen Anna-Verena Nosthoff und Felix Maschewski mit Roland Meyer ins Gespräch über das neu erschienene Buch «Kybernetik und Kritik. Eine Theorie digitaler Regierungskunst» von Anna-Verena Nosthoff. Darin zeichnet Anna-Verena Nosthoff ein umfassendes Panorama der Kybernetisierung der datafizierten Gegenwartsgesellschaft – von den ersten Prämissen der »Wissenschaft von Kommunikation und Kontrolle« über die Emergenz des Cyberspace bis hin zum aktuellen KI-Hype und zu technikautoritären Strömungen. Es zeigt sich: Die Kybernetisierung erfasst auch die Kritik – die sich daher neu erfinden muss, um zu überleben. Die ZKK Talks 2026 widmen sich unter dem Slogan [...]
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neuigkeit
In einer neuen sechsteiligen WOZ-Onlinekolumne «Slopaganda» rückt Roland Meyer gezielt KI-generierte Propaganda in den Fokus:«Generative KI erlaubt die schnelle Massenproduktion von Content, der sich über soziale Medien rasch global verbreiten kann. Aber ‘Slopaganda’ ist kein bloss quantitatives Phänomen. Sie ist auch verteilte, partizipative Propaganda – Propaganda zum Mitmachen. An ihrer Produktion und Verbreitung sind viele beteiligt, keineswegs ausschliesslich politische Akteur:innen», schreibt Meyer zum Auftakt der Onlinekolumne. In den Folgen geht Meyer der hochaktuellen Frage nach, was die sogenannte «Slopaganda» mit uns macht und wie wir mit ihr umgehen können:#1: Was ist [...]
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veranstaltung
Bei der sechsten Tagung des Netzwerks Kritische Kommunikationswissenschaft (KriKoWi) unter dem Titel «Antifaschistische Medien- und Kommunikationswissenschaft» spricht Dr. Kathrin Trattner zu «The Kirkification of Everything – Charlie Kirks digitales Nachleben zwischen Märtyrertum und Memefizierung».Am 10. September 2025 wurde der rechtsextreme Podcaster und Turning-Point-USA-Gründer Charlie Kirk bei einer Veranstaltung am Campus der Utah Valley University erschossen. Der überaus gut mit der Trump-Administration vernetzte Aktivist wurde binnen Stunden nach seinem Tod vonseiten des Weissen Hauses und der MAGA-Bewegung zum Märtyrer erklärt, der für seine Überzeugungen, seinen Glauben und sein [...]
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neuigkeit
Till Rückwart will be a visiting scholar at Digital Cultures and Arts from April 15 to May 13 through a Una Europa research fellowship. During his stay, he will actively participate in research and teaching activities at the Bridge Professorship. Concurrently, he will be working on a subproject of his dissertation, which examines the relationship between bugs, platforms, and AI systems from the perspectives of artistic research and media and cultural studies. In his project, he advocates for a radical rethinking of the concept of the computer bug. Starting from a genealogy of the term «bug» and its application in technologies, he analyzes, among other things, current developments on [...]
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veranstaltung
Location: Senatssaal HU Berlin, Unter den Linden 6, 10117 Berlin. This roundtable invites a critical conversation about AI as a social and cultural phenomenon—one that cannot be separated from the economic, political, and ecological conditions that produced it. We will discuss how large language models, image generators, prediction tools, and algorithmic systems are not only changing how we work and communicate, but contributing to a slow degradation of literacy, public reasoning, and shared meaning. AI does not simply process culture—it shapes it, standardizes it, and feeds it back to us in increasingly uniform, predictable, and market-driven forms. Criticisms of AI are legion, but they [...]
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lehre
Angesichts der Flut KI-generierter Bilder und Videos in den sozialen Medien mehren sich die Warnungen vor Manipulation und Desinformation. Manche sehen mit dem sogenannten «AI Slop» gar das «Ende der Wahrheit» gekommen. Solche Warnungen sind dabei nicht neu. Bereits in den 1990er Jahren wurde angesichts von Photoshop, Digitalkameras und computeranimierten Sauriern in Hollywood-Blockbustern wortmächtig darüber diskutiert, ob den Bildern im anbrechenden «digitalen Zeitalter» noch zu trauen ist. Spätestens mit der Durchsetzung von Smartphones und sozialen Netzwerken hat sich allerdings gezeigt, dass digitale Bildmedien kaum weniger als analoge dazu genutzt werden, «reale» Ereignisse [...]
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veranstaltung
Vortrag von Dr. Kathrin Trattner im Rahmen der Tagung: «Aushandlungen medialer Familienleitbilder. Familie, Religion und Film», organisiert vom Lehrstuhl für Religionswissenschaft und Religionsgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München. «Der Wunsch der Millennials, als selbstbewusste Girlbosses die Karriereleiter zu erklimmen, scheint einer neuen Generation junger Frauen gewichen zu sein: Sogenannte Tradwives romantisieren auf Plattformen wie TikTok weibliche Hausarbeit und das „einfache Leben“ innerhalb traditionell patriarchaler Familienstrukturen. Der Vortrag widmet sich diesen Inszenierungen weiblicher Häuslichkeit auf Social Media und fragt dabei nach ästhetischen [...]
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neuigkeit
Im BR2 Kultur-Update berichtet Brückenprofessor Roland Meyer, was er der exzessiven Memeproduktion im Kontext der Entführung des venezolanischen Präsidenten entnimmt.
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publikation
In her book, Kathrin Trattner provides a systematic framework for a comparative and intersectional analysis of enemies in first-person military shooter games. Integrating theories and methods from game studies, cultural studies, and religious studies, the book introduces the concept of “ludic othering.” By applying the concept to a variety of military shooters produced during the heyday of the War on Terror, the book illustrates “ludic othering’s” analytical potential in answering a central question: What social and cultural ascriptions are at play in the portrayal of enemies?
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neuigkeit
Im Gespräch mit Johannes und Maria vom Newsletter «Wie Rechte reden» analysiert Roland Meyer, warum KI-Bildgeneratoren keineswegs neutrale Werkzeuge sind, sondern bestehende Klischees, nostalgische Bildwelten und ideologische Muster verstärken – und damit zu faschistischen Wunschmaschinen werden.
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publikation
New paper by Dr. Kathrin Trattner now out in eludamos. The paper investigates how players engage with and reflect on the construction of the nation and its place in history in the turn-based strategy game series Civilization (1991–2025). The Civilization series has been studied extensively concerning portrayals of history and nationhood within the games, mainly through their rule systems. This study’s purpose is to add a player-centered perspective to this body of scholarship and thereby critically challenge assumptions about players’ reception of the games’ portrayals of the nation throughout history. For this purpose, a structuring qualitative content analysis was conducted to analyze [...]
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neuigkeit
In seinem Artikel im nd widmet sich Roland Meyer dem Phänomen der «Slopaganda» als Ästhetik der Trump-Ära und als Produkt des Plattformkapitalismus. Dabei wirft er auch die Frage auf, ob der Kitsch-Vorwurf gegenüber KI-generierten Bildern nicht selbst problematisch ist, da er veraltete und elitäre Formen der sozialen Distinktion markiert.
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veranstaltung
Location: Museum für Gestaltung, Ausstellungsstrasse 60, 8005 Zürich Artificial intelligence and digital technologies are changing how we see, experience – and understand things in museums. Moderated by Sophie Grossmann, co-curator of the exhibition Museum of the Future – 17 digitale Experimente, the conversation explores the question of what these technological developments mean for museums, collections and our cultural memory. We look forward to an inspiring exchange about new ways of dealing with digital images, virtual collection objects and imparting knowledge in the museum of the future. Following the discussion, the panel participants will personally guide you through the exhibition [...]
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neuigkeit
For the university magazine Zett of the Zurich University of the Arts, Roland Meyer contributed a short essay on synthetic archives. As generative artificial intelligence (AI) is fundamentally reliant on the past. It is crucial to question its relationship with historical images and data—with a special focus on the blind spots.
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neuigkeit
Im Interview mit Felix Schmale für den Newsletter «Bilderuniversium» spricht Roland Meyer darüber, wie KI-Bilder unsere Vorstellung von Wahrheit, Zeit und Bildkultur beeinflussen. Im Zentrum des Newsletters «Bilderuniversium» steht die Auseinandersetzung mit der Frage, wie visuelle Medien historische, kulturelle, soziale und ökonomische Strukturen beeinflussen, reflektieren oder transformieren.
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veranstaltung
Veranstaltungsort: Hörsaal KOL-H-312, Rämistrasse 71, 8001 Zürich Im Rahmen der Ringvorlesung «Kulturanalyse jetzt!» wird Kathrin Trattner am 27. November 2025 von 18:15 bis 20:00 zu Rechtsextremismus und Gaming vortragen. «Kulturanalyse jetzt!» Was ist jetzt? Wie ist es dazu gekommen? Und was ist im Kommen? Diese Fragen stehen im Zentrum der Ringvorlesung «Kulturanalyse jetzt!». Die Beiträge in Form von Vorträgen und Gesprächen mit Gästen fokussieren auf die Jetztzeit, praktizieren, was Hegel als «die Zeit in Gedanken erfasst» bezeichnet hat. Es geht um die Fragen, welche die Gegenwart aufwirft, die Probleme, mit denen sie uns konfrontiert. In den Beiträgen werden die Ereignisse der [...]
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veranstaltung
At the symposium «From Hype to Reality: AI in the Study of Art and Culture», organised by the Ambizione research project «The Canon of Latent Spaces» and the DSI Community Digital Humanities, Lars Pinkwart will present on generative AI and the optimization of culture. Not only have the outputs of generative AI models come to shape contemporary popular culture, they have also further emphasized how artefacts of popular culture as content – created for shareability and attention – are already products of the political economy of platform capitalism. Generative AI is accelerating, automating and maxxing these tendencies: where it was once essential to game the algorithm to achieve engagement [...]
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publikation
AI image generators such as Midjourney, Dall-E or Stable Diffusion are able to perfectly simulate the appearance of photographic images, but they are no longer part of the history of optical media. Unlike photography, AI does not capture light to record images of the world, not even a simulated one, but analyses recurring patterns in vast amounts of visual data to synthesize images from images. The "photographic" in turn becomes a mere style, an esthetic surface quality that can be extracted, interpolated, and transferred from one digital image file to another. The essay asks what this reconfiguration of the "photographic" means for our understanding of photographic mediality, both for its [...]
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veranstaltung
Veranstaltungsort: Neubad Luzern, Bireggstrasse 36, 6003 Luzern Wenn etwas wirklich neu ist an den autoritären Entwicklungen, dann sind es die digitale Propaganda und ihre Förderung durch die Techkonzerne aus dem Silicon Valley. Maia Arson Crimew, anarchistische Hackerin, Rahel Estermann, grüne Digitalpolitikerin, und Medienwissenschafter Roland Meyer («Bilder unter Verdacht») diskutieren darüber, wie die Macht der Techkonzerne die Wahrnehmung verändert – und wie wir sie im Alltag brechen können. Moderation: Raphael Albisser, WOZ
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veranstaltung
In den gegenwärtigen Culture Wars wird nicht nur um Argumente gerungen, sondern auch um die politische Einbildungskraft. Es kursieren fantastische Erzählungen im Alltag – Deep State, Kathedrale, Chemtrails, Reptiloide, Wettermaschinen, hohle Erde –, die sich auf den ersten Blick kaum von literarischer Science-Fiction und Fantasy unterscheiden und dennoch einen Anspruch auf Wahrheit und Realismus erheben. In der Regel werden solche Erzählungen zu Verschwörungsnarrativen gezählt. Seltener wird jedoch gefragt, was diese Alltagsfantastik über das politische und soziale Imaginäre preisgibt und welche kulturellen und religiösen Ansprüche und Ängste auf diese Weise fortgeschrieben werden. Was [...]
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publikation
In seinem Text im neu erschienenen Band «Ähnlichkeit» der Reihe Begriffe des digitalen Bildes zeichnet Prof. Dr. Roland Meyer von Lavaters Physiognomik und Galtons Kompositporträts bis zu heutigen Systemen der algorithmischen Mustererkennung eine «Genealogie der Operationalisierung der Ähnlichkeit» nach.
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publikation
In seinem Text im neu erschienenen Band «Generativität» der Reihe Begriffe des digitalen Bildes befasst sich Prof. Dr. Roland Meyer mit der Ästhetik KI-generierter Bilder und verortet sie über das Konzept des «Plattformrealismus» in einer breiteren Geschichte generischer Bildlichkeit und den infrastrukturellen Bedingungen des gegenwärtigen Plattformkapitalismus.
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veranstaltung
ABSTRACT Contemporary networked image cultures cannot be understood outside of platform capitalism. Today, the production, distribution and reception of visual media is largely managed and controlled by the algorithmic infrastructures, corporate policies and business models of digital platforms. At the heart of platform architectures is the quantification, evaluation and monetization of reactions – whatever we encounter online is designed to trigger our reactions, and our reaction patterns in turn drive the visual economies of platform capitalism. With algorithmically curated feeds and personalized content, what we get to see online and how we react to it is inextricably linked in ways we [...]
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veranstaltung
As part of the lecture series «Gemeinsinn. Zur Zukunft der Kunsthochschule», two professors or lecturers from different departments jointly give a lecture: What makes the arts, design, their theories, and their teaching special? And what answers do they have to the pressing questions of our time? 24.09. | 06-07:30 pm | Roland Meyer & Judith Siegmund: «Vom Sensus Communis zu Social Media» | Toni-Areal, Hörsaal 1, Ebene 3, Pfingstweidstrasse 96, Zürich
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lehre
Historische Archive waren schon immer umkämpfte Orte. Welche Spuren der Geschichte institutionell bewahrt werden und wessen Erinnerungen Eingang in das kollektive Gedächtnis finden, das waren und sind hochpolitische Fragen. In diesem Sinne war die Digitalisierung von Archivbeständen, wie sie seit den 1990er Jahren in grossem Massstab vorangetrieben wurde, nicht allein mit dem Versprechen eines niedrigschwelligen Zugangs verbunden, sondern sollte auch neue Formen der demokratischen Teilhabe und Partizipation ermöglichen. Gegenwärtig stehen jedoch gerade digitale Archive vor zuvor unbekannten Herausforderungen. Zum einen sind sie, wie derzeit in den USA zu beobachten, staatlichen Zensur- [...]
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veranstaltung
Der Historiker Felix K. Maier nutzt eine selbst entwickelte KI, um sich ein lebendiges Bild vom alten Rom zu machen. Der Kulturwissenschaftler Roland Meyer analysiert, wie mit KI-Bildgeneratoren online alternative Geschichtsbilder produziert werden und weshalb diese bei der politischen Rechten besonders Anklang finden. Im Talk im Turm diskutieren Felix Maier und Roland Meyer mit den beiden Moderator:innen Rita Ziegler und Thomas Gull wie KI unseren Blick auf die Geschichte verändert und welche Chancen und Risiken damit verbunden sind. Der Talk kann auf der Website der DIZH nachgelesen und –gehört werden.
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neuigkeit
Für den digitalen Guide der Ausstellung «Museum of the Future – 17 digitale Experimente» des Museums für Gestaltung in Zürich hat Prof. Dr. Roland Meyer einen Beitrag zur Bedeutung von sogenannter «Künstlicher Intelligenz» (KI) im Museumskontext eingesprochen, bei dem er hervorhebt dass KI als Zukunftstechnologie vermarktet wird, doch zunächst eine neue Art des Zugriffs auf Vergangenes darstellt. Die Ausstellung des Museums für Gestaltung erforscht, wie Digitalisierung und Künstliche Intelligenz das Erlebnis von Objekten im Museum der Zukunft erweitern können. Welche Möglichkeiten bieten digitale Technologien, um Objekte erlebbar zu machen?
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lehre
Der neue Faschismus ist digital. Auf digitalen Plattformen verbreiten rechte Accounts massenhaft KI-generierte Propaganda, im Silicon Valley kursieren neoreaktionäre Ideologien, die demokratische Prozesse durch automatisierte Herrschaft ersetzen wollen, und KI-Konzerne greifen unverhohlen nach politischer Macht, um ihre Interessen weltweit durchzusetzen.Die neuen digitalen Technologien, das wird immer deutlicher, sind politisch keineswegs neutral. Ausgehend von dieser Diagnose fragt das Seminar nach den Zusammenhängen von faschistischer Ideologie und «Künstlicher Intelligenz». Was macht die KI-Ästhetik so attraktiv für die radikale Rechte? Welche Gesellschaftsbilder, welche Vorstellungen [...]
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neuigkeit
In this new article on the website of University of Zurich, Roger Nickl portraits Prof. Dr. Roland Meyer and the central research questions of the DIZH Bridge Professorship Digital Cultures and Arts. Excerpt: From a US president styling himself as a king, church leader or ripped football player in online posts, to a tech billionaire depicting himself as a Roman gladiator in a meme published on social media platform X late last year. The world of digital images sometimes comes out with strange things. This is now possible thanks to AI image generators such as Midjourney and Dall-E. “They’re a bit like wish fulfillment machines,” says Roland Meyer, “you can enter a prompt and it’s immediately [...]
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veranstaltung
In recent decades, museums, archives and other GLAM institutions have produced vast amounts of data: Virtual collections of data objects that remain largely invisible in their digital materiality, only becoming visible, accessible and usable through visual interfaces. How virtual collections can be maintained and developed, how they can be used for research and scholarship, and how they can be presented to a wider audience are all questions of design. With Amandine Colson, Klaus Eickel, Nicola Lercari, Dominik Schrey, Bernhard Schurian, Roberta Flora Spano and Dorothea Regula Zimmermann Organized by Sebastian Vehlken, Simon Rothöhler and Roland Meyer
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lehre
Artificial intelligence technologies are currently transforming the field of visual culture. AI video generators, trained on vast amounts of existing image data and capable of translating linguistic descriptions or prompts into hyper-realistic synthetic image sequences, are turning the archive of images from the past into a source of latent, previously unseen images. Hardly anyone has worked as intensively on this subject in recent years as the film and media scholar Antonio Somaini. Together with Somaini, the doctoral students will discuss the influence of ‹algorithmic vision› on the visual dispositives of the present – and how its history can be written. The course consists of an evening [...]
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veranstaltung
A theory of images and visual culture, today, needs a theory of latent spaces. In a historical phase in which images are more and more generated, modified, circulated, seen and described by or with the help of different kinds of AI models, we need to understand the crucial role played by an abstract, mathematical construct whose cultural and political implications could hardly be overestimated.Latent spaces play also a central role in the contemporary artistic practices that engage with AI: whether to critically respond to its increasing presence in every aspect of culture, society, politics and economics, or to use it as a series of new tools for artistic production. For a few years now, [...]
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publikation
The mass digitization of museum collections has created global spaces of image aggregation: transformed into weightless data floating in virtual space, musealized artifacts can now be arranged into navigable landscapes intended to make visible latent relationships of statistical similarity; and thanks to generative AI, datasets of archival images have become a valuable resource for generating new, synthetic images. The paper explores the implications of this operationalization of virtual image archives and asks for possible alternatives.
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neuigkeit
Digital fascism loves generative AI: Trump and Musk share masses of AI-generated images and videos on their platforms, and the AfD has also long recognised the benefits of Midjourney & Co. for election campaigns. This is no coincidence, as the technology is not a politically neutral tool. Generative AI is based on the mass appropriation and devaluation of creative labour, it reproduces and reinforces racist and sexist stereotypes, and it is structurally nostalgic. This is because it relies on images of the past to generate an image of the present or even the future. This makes it compatible with a global right that yearns for a past that exists only in images. Can there be an [...]
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veranstaltung
Generative KI gilt als Zukunftstechnologie, doch sie verändert auch unseren Blick auf die Vergangenheit: Das digital verfügbar gewordene kulturelle Gedächtnis wird im Zugriff der KI-Konzerne zur Ressource von Datenmustern, die sich massenhaft aufspüren, vergleichen und zu neuen Mustern synthetisieren lassen. Die Suche nach Mustern in grossen Datenmengen hat wiederum selbst eine Geschichte, die nicht zuletzt eine Geschichte der massenhaften Verfügbarkeit und Zirkulation von Bildern ist. Entlang einer Bildgeschichte der Mustererkennung skizziert der Vortrag eine Genealogie der digitalen Gegenwart, die die ästhetischen wie politischen Implikationen des aktuellen KI-Hypes scharfstellt.
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neuigkeit
Trump als Linebacker, Elon Musk als römischer Gladiator: Wer heute noch auf X unterwegs ist, dem oder der begegnen solche Bilder immer wieder. Im Trump-Lager liebt man Bild-KIs und die satten, hyperrealistischen Heldenbilder, die sie entwerfen. Und nicht nur die Rechtslibertären in den USA, auch die extreme Rechte in Deutschland hat einen Narren gefressen an KI-Bildgeneratoren. Kein Wunder, sagt der Kulturwissenschaftler Roland Meyer. Seiner Meinung nach gibt es eine «ideologische und ästhetische Affinität» zwischen der politischen Rechten und generativer KI. Warum, erklärt er im Sozusagen-Interview:
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veranstaltung
The interface of generative AI presents a passive mode of media production, modelled after the submission of a ticket to a tech stack, or a request for a chatbot helpdesk. What other modes of interaction might artists engage with to get at these tools beyond the keyboard? In a presentation of selected works, the artist, theorist and AI researcher Eryk Salvaggio explores positions, gestures and attitudes toward AI that reflect its brittle comprehension of creative logic and the world at large. This talk will present works and propose novel workflows that challenge ideas of «generativity» by moving it from the visual senses to the body, examining video, performance, dance, and puppetry. Eryk [...]
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publikation
With each update, AI image-synthesis models such as DALL-E and Midjourney promise more «realistic» representations. However, as the essay shows, the supposed «reality» they represent is not only heavily biased toward white, Western, male, middle-class aesthetic values and ideological preferences but is also inherently generic. AI images are derived from billions of past images, filtered through verbal concepts, adapted to corporate standards, and optimized for consumer expectations. The effect might be called «platform realism»: a second-order aesthetic of generic images. The essay develops this concept of «platform realism», situating AI image synthesis’s aesthetics within a broader [...]
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neuigkeit
New article by Roland Meyer in the FAZ (in German): «Unsere Zukunft ist sicher, nur die Vergangenheit ist unvorhersehbar, so lautete ein russischer Witz zu Sowjetzeiten. Wie rasch die Vergangenheit unvorhersehbar wird, lässt sich derzeit in den USA beobachten. Der autoritäre Staatsumbau, den die Trump-Regierung im Schnelldurchlauf vorantreibt, hat nämlich auch den Umgang mit der historischen Überlieferung erreicht. Anfang März wurde bekannt, dass das Pentagon rund 26.000 Fotos auf den Websites des US-Militärs zur Löschung markiert hat. Darunter finden sich historische Aufnahmen schwarzer Soldaten im Zweiten Weltkrieg ebenso wie Porträts von Christina Fuentes Montenegro, die 2013 als eine [...]
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veranstaltung
As tech companies strive for political dominance and the widespread use of AI advances in more and more institutions and areas of public life, a critical intersectional perspective on the questionable promises of "digital solutionism" is becoming increasingly important. One of those areas is the management of life in cities. The city of Zurich, in particular, has developed into a global center of the digital platform economy in recent years. But how do the technology-driven solutions offered by major tech companies relate to the conflictual democratic debate about a livable future for our cities? And more broadly, what sorts of urban life are being imagined when digital corporations proffer [...]
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lehre
We live in an age of rampant conspiracy theories, AI deepfakes and widespread online propaganda, a so-called ‹post-truth world› in which the boundaries between information and disinformation, fact and fiction seem increasingly difficult to draw. All the more reason why the demand for authenticity and reliable facts has never seemed more urgent, not only in journalism and science, but also in the arts, which have traditionally been seen as the domain of fiction and fantasy. Over the last two decades, methods of collecting, verifying, documenting and investigating evidence have become central in contemporary artistic practice, leading to a boom in what has been called ‹forensic aesthetics›. [...]
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lehre
Digitale Medien und Infrastrukturen prägen unseren Alltag. Täglich nutzen wir Apps und Plattformen, interagieren mit Screens, Interfaces und digitalen Agenten, navigieren durch Datenbanken und virtuelle Spielwelten. Dass wir überall und jederzeit nahezu beliebige Mengen digitalen Contents abrufen können, erscheint uns ebenso selbstverständlich wie die Tatsache, dass fast jede unserer Bewegungen digitale Spuren hinterlässt, die getrackt und algorithmisch ausgewertet werden können. Gerade das Alltägliche und scheinbar Selbstverständliche jedoch bedarf der Beschreibung und Analyse. Dieser Aufgabe wollen wir uns im Seminar stellen, indem wir eine Reihe von Begriffen, mit denen wir in digitalen [...]
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veranstaltung
Die AG Daten und Netzwerke lädt am 23. und 24. Januar 2025 zum Workshop «Künstliche Intelligenzen und ihre Umwelten» in die Lounge der Universitätsbibliothek Weimar ein. Unter anderem wird Lars Pinkwart dort zu den Welt-Agent-Relationen in virtuellen Trainingsumgebungen und sogenannten «Weltmodellen» vortragen.Künstliche Intelligenz hat Konjunktur. So sind unterschiedliche Anwendungen maschinellen Lernens längst fester Bestandteil der digitalen Informationstechnik, mit der wir täglich – bewusst oder unbewusst – interagieren. Das betrifft sowohl globale Infrastrukturen als auch die Softwaremodule unserer allzeit verfügbaren Endgeräte. Ganze Industriezweige und angewandte Wissenschaften [...]
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veranstaltung
In 1945, Vannevar Bush published his landmark essay AS WE MAY THINK. In the age of computing, he argued, traditional forms of organizing, addressing, and processing information by «indexing» will be replaced by a much more flexible and associative machine-driven method he called memex. «Wholly new forms of encyclopedias will appear, ready-made with a mesh of associative trails running through them, ready to be dropped into the memex and there amplified.» In 1986, Harun Farocki finished his film AS YOU SEE, a mesh of associative trails in which the Jacquard loom, the invention of the machine gun, and manifold alternative histories of technology are woven into a complex pattern of thoughts. [...]
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veranstaltung
AI sometimes fails at seemingly simple tasks that require little more than common sense to solve. Yet, automating common sense, an amorphous body of intuitive reasoning, turns out to be extremely difficult, that it has been called the «dark matter of AI». In this talk, Hito Steyerl will focus on the relationship between AI, Art and Common Sense. Prof. Dr. Hito Steyerl (*1966 in Munich) is an artist, filmmaker and author. She heads the «Current Digital Media» class at the Academy of Fine Arts, Munich. The event is a cooperation between the Department of Fine Arts at ZHdK, Zentrum Künste und Kulturtheorie (ZKK) and Digital Cultures and Arts.
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lehre
KI-generierte Bilder sind längst Teil unserer visuellen Alltagskultur geworden. Täglich werden sie millionenfach in sozialen Netzwerken geteilt, begegnen uns auf Zeitschriftencovern, in Galerien und auf Werbeplakaten. Doch war generative KI von Beginn an höchst umstritten. Wo manche von ungeahnten künstlerischen Möglichkeiten schwärmen, warnen andere vor der massenhaften Aneignung, Ausbeutung und Entwertung kreativer Arbeit durch die großen Tech-Firmen. Und nachdem der erste Hype um Dall-E, Midjourney & Co. abgeklungen scheint, rücken zunehmend die problematischen Seiten der Technologie in den Fokus: ihr massiver Ressourcen- und Energieverbrauch, ihre Tendenz, rassistische und [...]
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publikation
Nicht erst seit den Diskussionen um «Deepfakes» und generative KI stehen digitale Bilder unter Manipulationsverdacht. Während in den 1990er Jahren allerdings jeder digitale Bildbeweis fragwürdig erschien, haben sich mittlerweile pragmatische Antworten durchgesetzt. Ob und wie digitale Bilder tatsächlich manipuliert wurden, lässt sich in vielen Fällen mittels Verfahren der Bildanalyse und der vergleichenden Datenauswertung nachweisen. Solche Praktiken der Bildforensik stehen im Mittelpunkt des Bandes. Der Blick auf wissenschaftliche ebenso wie ästhetische Verfahren, auf kriminalistische Methoden, populäre Fernsehserien und künstlerische Praktiken zeigt dabei, wie der Verdacht gegenüber [...]