Die Massendigitalisierung von Museumssammlungen hat Räume der Bildaggregation im globalem Massstab geschaffen: Musealisierte Artefakte werden zu schwerelos im virtuellen Raum schwebenden Datenpunkten, die sich zu navigierbaren Landschaften formen und latente Beziehungen sichtbar machen sollen. Dank generativer KI sind Archivdaten zur wertvollen Ressource für die Erzeugung neuer, synthetischer Bildwelten geworden. Der Beitrag untersucht die Implikationen dieser Operationalisierung virtueller Bildarchive und fragt nach möglichen Alternativen.
Das Paper lesen (Englisch)